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BewertungsPraktiker 3/2018

Publiziert in BewertungsPraktiker Freitag 14.09.2018
BewertungsPraktiker 3/2018

Fachinformationen zu Bewertungsfragen

Am 14.09.2018 ist der BewertungsPraktiker 3/2018 erschienen, welcher dem DER BETRIEB Heft 23/2018 beiliegt, u.a. mit folgenden Themen:

Editorial: EACVA ist Mitglied des IVSC

Der Antrag der EACVA auf Mitgliedschaft beim IVSC wurde angenommen. Wir sind jetzt als Valuation Professional Organization Mitglied beim IVSC und können uns als solches auch aktiv einbringen. Ganz aktuell bittet das IVSC um Kommentare zur Entwurfsfassung der Änderungen der International Valuation Standards 2017 (veröffentlicht unter www.ivsc.org/files/file/view/id/1173). Die vorgeschlagenen Änderungen betreffen, neben der Aufnahme neuer Begriffe in das Glossary (Cost, Price, Valuation, Value), insb. Themen der Risikoäquivalenz in IVS 105 Valuation Approaches and Methods, sowie Aspekte der Bewertung von Start-upUnternehmen innerhalb IVS 200 – Business and Business Interest. Die Kommentierungsfrist läuft bis zum 16.10.2018. Wir bereiten gerade einen Kommentar vor, der unseren Mitgliedern nach Fertigstellung imgeschützten Bereich zur Verfügung gestellt wird.

Bei der Bewertung von Anteilen an Start-up Unternehmen sind komplexe Zusammenhänge bezüglich der Ausstattung dieser Anteile mit Rechten und Präferenzen zu beachten. Dies können z.B. Wandelrechte, Stimmrechtsunterschiede, Liquiditätspräferenzen oder Kauf/Verkaufsoptionen sein. Diese Themen greift nicht nur das IVSC auf. Auch bei unserer diesjährigen 12. Bewerterkonferenz am 22./23. November in Düsseldorf/Neuss werden diese Herausforderungen der Unternehmensbewertung behandelt. Darüber hinaus liegt einweiterer Schwerpunkt der Konferenz auf steuerlichen Bewertungsanlässen rund um den gemeinen Wert, Funktionsverlagerungen und Bewertung von immateriellen Werten.

Wir würden uns freuen, wenn Sie an unserer Jahreskonferenz teilnehmen und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen des BewertungsPraktikers.

Andreas Creutzmann (Vorstandsvorsitzender EACVA) und Wolfgang Kniest (Geschäftsführer EACVA)

Prof. Dr. Werner Gleißner: Risikogerechte Unternehmensbewertung und Analyse der Unternehmensrisiken

– Die Nutzung der Risikoanalyse für eine konsistente Ableitung von„Zähler“ und „Nenner“ –

Eine „risikogerechte Bewertung“ basiert auf einer Analyse der Chancenund Gefahren (Risiken) des Unternehmens (Ertragsrisiko). Aus einer Risikoanalyse lassen sich risikogerechte Kapitalkosten und Unternehmenswertableiten,ohne „Umweg“ über Peer Group oder Aktienrenditeschwankungen. An einem einfachen Beispiel wird eine solche Bewertung erläutert, die bei nicht-börsennotierten Unternehmen und der Strategiebewertung hilfreich ist.

WP/StB Prof. Dr. Ulrich Moser, CVA / Dr. Thomas Tesche, CVA / Tobias Klingel, CVA: Anwendung der Multiperiod Excess Earnings Methode bei der Bewertung immaterieller Vermögenswerte

– Vereinfachungen bei der Ableitung der Excess Earnings –

Die Multi-period Excess Earnings Methode kommt bei der Bewertung immaterieller Vermögenswerte vielfach zur Anwendung. Allerdings erweist sich die Ableitung von Excess Earnings, die bezogen auf die Einkommensbeiträge aller anderen, in die Analyse einzubeziehenden Vermögenswerte konsistent sind, in der Bewertungspraxis regelmäßig als komplex, arbeitsaufwendig und fehleranfällig. Im vorliegenden Beitrag wird ein Vorgehen vorgestellt, das die Bestimmung konsistenter Excess Earnings deutlich vereinfacht.

Andreas Emmert, CFA, CIA: Benutzerdefinierte Funktionen mit Excel und VBA

Die Automatisierung von Abläufenund Effizienzsteigerung bei komplexen Berechnungen kann es sinnvoll erscheinen lassen, diese in Excel programmatisch, das heißt mit VBA, zu lösen. Eine Sammelstelle hierfür ist die persönliche Arbeitsmappe in Excel, derenNutzung mit einem kurzenBeispiel vorgestellt wird.

RA Dr. Anja Köritz, LL. M. / RAin Dr. Cornelia Wendel: Rechtsprechnung. Befangenheit eines Sachverständigen

– OLG Karlsruhe, Beschluss vom 31.01.2018 – 12W 45/17 –

Das OLG Karlsruhe hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, unter welchen Voraussetzungen die Besorgnis der Befangenheit eines vom Gericht bestellten Sachverständigen begründet ist.

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