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BewertungsPraktiker 4/2021

Publiziert in BewertungsPraktiker Donnerstag 25.11.2021
BewertungsPraktiker 4/2021

Fachinformationen zu Bewertungsfragen

Am 26.11.2021 ist der BewertungsPraktiker 4/2021 erschienen, welcher der Corporate Finance (Heft 11-12) beiliegt, u.a. mit folgenden Themen:

WANTED: Erwartete Renditeforderungen

Risikoäquivalenz in der praktischen Umsetzung ist DIE zentrale Herausforderung zahlungsstrombasierter Bewertungen. Eigentümer fordern als Residualanspruchsberechtigte eine höhere Rendite als festbetragsanspruchsberechtigte Fremdkapitalgeber. Offensichtlich wird dies, wenn in Bewertungskalkülen für verschuldete Unternehmen beide Renditeforderungen aufeinander treffen. Das Fremdkapital-Beta versucht eine Verbindung beider Renditeforderungen in einem CAPM-basierten Bewertungskalkül rechenbar zu machen.

Neben methodischen Aspekten stellen Knoll/Manthey im vorliegenden Heft eine empirische Untersuchung zum direkt/indirekt gemessenen Fremdkapital-Beta und der Verbindung zu Rating und Insolvenz-/Ausfallwahrscheinlichkeit vor.

Risikoäquivalenz im internationalen Kontext wird von Ruiz de Vargas mit der Anwendung des internationalen, globalen oder nationalen CAPM vor dem Hintergrund empirischer Untersuchungen aus deutscher Perspektive diskutiert. Ebenso gibt er Hinweise auf daraus resultierende Anforderungen an die Wechselkursprognose. Kapitalkostenstudien zeigen, wie die Risikoäquivalenz in der Praxis umgesetzt wird.

Schöniger/Tschöpel stellen in diesemHeft ihre aktuellste empirische Untersuchung hierzu vor und vergleichen die Ergebnissemit den Vorjahreswerten.

In unserer “Excel – How to do“ Rubrik zeigt Emmert, wie die häufig verwendete Diagrammdarstellung mit sekundären Achsen umgesetzt und optisch ansprechend formatiert werden kann.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Spaß beim Lesendieser Ausgabe des BewertungsPraktikers.

Andreas Creutzmann (Vorstandsvorsitzender EACVA) und Wolfgang Kniest (Geschäftsführer EACVA)

Prof. Dr. Leonhard Knoll, Würzburg / Lina Manthey, M.Sc.: Verschuldung, Risiko und CAPM: empirische Befunde bei HDAX-Gesellschaften

Fremdkapitalrisiken innerhalb und außerhalb des CAPM haben in den letzten Jahren immer stärkere Beachtung erfahren. Der Beitrag bietet eine konzeptionelle Grundlegung der relevanten Risikoaspekte und verbindet sie mit drei jüngeren Bewertungsdiskussionen im deutschen Sprachraum, bevor er die Zusammenhänge zwischen diesen Aspekten über eine Studie zu Anleihen von HDAX-Unternehmen empirisch untersucht.

WP Dipl.-Kfm. Santiago Ruiz de Vargas, CVA: Zur praxisgerechten Auswahl zwischen dem nationalen, globalen und internationalen CAPM

In diesem Beitrag werden zwei wichtige Aspekte der Unternehmensbewertung im internationalen Kontext behandelt: Zum einem wird die praxisrelevante Frage untersucht, welches CAPM, nationales, globales oder internationales CAPM, aus einer inländischen Perspektive vorzuziehen ist. Dafür wird die Studie von Ejara, Krapl, O’Brien und Ruiz de Vargas erschienen ist, herangezogen. Zum anderen wird auf eine wichtige Konsistenzbedingung für die Unternehmensbewertungspraxis hingewiesen: Die Anwendung des CAPM zur Schätzung des Risikozuschlags impliziert zugleich die Anwendung der (risikoadjustierten)Terminkursmethode zur Prognose künftiger Wechselkurse.

WP StB Stefan Schöniger / Dr. Andreas Tschöpel, CVA/CEFA/CIIA: Kapitalkostenstudie 2021: Nachhaltigkeit versus Rendite – ESG als Treiber für langfristiges Wachstum?

Die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft veröffentlichte dieses Jahr zum sechzehnten Mal in Folge eine Kapitalkostenstudie mit dem Ziel, die von den bilanzierenden Unternehmen im Rahmen des Impairment-Tests nach IFRS verwendeten Kapitalkosten zu erheben und auszuwerten. Unter dem Motto „Nachhaltigkeit versus Rendite – ESG als Treiber für langfristiges Wachstum?“ geht die Studie der Frage nach, wie sich Nachhaltigkeitsanforderungen auf Geschäftsmodelle, Planungsrechnungen und langfristige Renditeerwartungen (Kapitalkosten) auswirken.

Andreas Emmert, CFA, CIA: Diagramme mit Primär- und Sekundärachsen

Diagramme mit sekundären Achsen stellen eine optisch ansprechende Form dar, um Informationen mit mehreren Parametern darzustellen. Hierbei ist neben der farblichen Absetzung der Achsen insb. eine anschauliche Darstellung wichtig. Die erforderlichen Schritte werden anschaulich anhand eines Beispiels dargestellt.

Prof. Dr. Bernhard Schwetzler / Jan Degner, M.Sc.: Betafaktoren

In dieser Ausgabe finden Sie Daten aus Refinitiv Eikon zum Stichtag 15.10.2021. Die Zusammensetzung der Branchen orientiert sich an der offiziellen Brancheneinteilung des Prime Standard (Prime All) der Deutschen Börse AG.

Es wurden quartalsweise 2-Jahres Betas mit Tages-Returns über 2 Jahre berechnet. Das 5-Jahres Beta wurde mit Monats-Returns über 5 Jahre berechnet. Als Marktindex dient der CDAX der Deutsche Börse.


Als Mitglied der EACVA können Sie dieses Heft im internen Mitgliederbereich in der Rubrik BewertungsPraktiker herunterladen.

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